„Was gibst du mir für meinen Golf?“ Und mehr steht in der Nachricht nicht. Kein Kilometerstand, kein Baujahr, keine Fotos. Wenn du Autos ankaufst, kennst du solche Anfragen. In diesem Artikel zeige ich dir, welche Angaben du für eine erste Einschätzung wirklich brauchst, wie du sie bekommst, ohne Verkäufer zu verschrecken, und wie du schneller ein Angebot machst.
Warum Ankauf-Anfragen so oft im Sand verlaufen
Ohne Kilometerstand, Baujahr und ein paar konkrete Fotos kannst du zu einem Auto meistens nichts sagen. Also schreibst du zurück, fragst nach und wartest auf eine Antwort. Und oft kommt einfach nichts mehr. Der Verkäufer hat in der Zwischenzeit bei zwei, drei anderen Händlern oder einem Ankaufportal angefragt, und wer zuerst eine Zahl nennt, ist im Gespräch.
Das Problem ist also selten der Verkäufer, sondern der Weg, über den er dich erreicht. Eine freie Nachricht lädt dazu ein, nur einen Satz zu schreiben. Ein gutes Formular fragt die Dinge ab, die du brauchst, und zwar direkt beim ersten Kontakt.
Diese Angaben brauchst du für eine erste Einschätzung
- Marke, Modell und Motorisierung
- Erstzulassung
- Kilometerstand
- Kraftstoff und Getriebe
- Zustand: unfallfrei, bekannte Schäden, Raucher oder Nichtraucher
- Wann die nächste HU fällig ist
- Fotos vom Auto und ein Foto vom Fahrzeugschein
- Eine Telefonnummer, unter der du den Verkäufer erreichst
Mit diesen Angaben kannst du in den meisten Fällen eine erste Spanne nennen und entscheiden, ob sich eine Besichtigung lohnt. Der Fahrzeugschein spart dir dabei viel Rückfragen, weil darauf die Fahrgestellnummer und die genaue Ausführung stehen.
Pflichtfeld oder optional?
Hier musst du abwägen. Jedes Pflichtfeld macht das Formular etwas länger, und ein paar Leute brechen deshalb ab. Dafür sind die Anfragen, die ankommen, deutlich besser. Mein Tipp: Mach nur die Angaben zur Pflicht, ohne die du wirklich nichts sagen kannst. Bei den meisten Händlern sind das Kilometerstand, Erstzulassung und ein Foto vom Fahrzeugschein. Alles andere kann optional bleiben.
Welche Fotos du dir wünschen solltest
Fotos sind der größte Hebel für eine schnelle Einschätzung. Sag Verkäufern ruhig konkret, was du sehen willst:
- Das Auto von vorne, hinten und von beiden Seiten
- Den Innenraum mit Fahrersitz und Rückbank
- Den Tacho mit Kilometerstand bei laufendem Motor
- Jeden Schaden aus der Nähe
- Die Reifen, wenn sie ein Thema sein könnten
Fotos bei Tageslicht helfen mehr als viele Fotos im Dunkeln. Und je einfacher der Upload vom Handy funktioniert, desto mehr Bilder bekommst du.
Schnell ein Angebot machen
Der Gewinn liegt bei vielen im Einkauf. Wenn eine Anfrage mit allen Daten und Bildern reinkommt, kannst du oft noch am selben Tag eine erste Zahl nennen, bevor der Verkäufer woanders kauft oder verkauft. Wichtig ist deshalb auch, dass die Anfrage sofort bei dem landet, der bei euch den Einkauf macht, und nicht erst in einem Sammelpostfach liegt.
So funktioniert der Ankauf mit Autegro
Mit Autegro hast du ein Ankauf-Formular direkt auf deiner eigenen Website, in deinem Design. Du passt selbst an, welche Informationen du brauchst: Jedes Feld kannst du ein- oder ausschalten oder zur Pflicht machen. Verkäufer laden Fotos und den Fahrzeugschein direkt vom Handy hoch, ganz ohne App. Die Anfrage landet sofort bei dir im Autegro-Dashboard oder in deinem E-Mail-Postfach, mit allen Daten und Bildern, die du für ein Angebot brauchst.
Wie das Formular aussieht, kannst du auf der Seite zum Fahrzeugankauf über die Website selbst ausprobieren. Und wie du alle Anfragen danach im Blick behältst, steht im Artikel über Kundenanfragen im Autohaus.