Ich möchte dir zwei Fragen stellen. Wie viele Fahrzeuganfragen hattest du letzten Monat? Und wie viele davon hast du verkauft? Wenn du bei der zweiten Frage kurz überlegen musst, bist du nicht allein. In diesem Artikel geht es darum, warum Anfragen im Autohaus so leicht verloren gehen und wie du jede einzelne im Blick behältst, mit oder ohne Software.

Warum Anfragen im Autohaus verloren gehen

Anfragen kommen heute über viele Wege rein: mobile.de, AutoScout24, das Kontaktformular auf deiner Website, E-Mail, WhatsApp, Telefon. Jede landet woanders. Die eine im Postfach, die andere auf dem Handy eines Verkäufers, die dritte auf einem Zettel neben dem Telefon. Und dann weiß keiner so genau, wer schon zurückgerufen hat.

Das ist kein Einzelfall. In unserer Umfrage unter 22 Autohändlern war der häufigste Wunsch, und zwar mit Abstand, alle Anfragen aus allen Kanälen an einem Ort zu haben. 15 von 22 würden so etwas sofort nutzen. Gleichzeitig verbringt die Hälfte der Befragten mehr als zwei Stunden pro Woche mit Anfragen, aus denen am Ende nichts wird.

Ein Ort und ein Status für jede Anfrage

Das Wichtigste ist nicht die Software, sondern das Prinzip: Jede Anfrage landet an einem Ort, und jede hat einen Status. Vier reichen völlig:

  • Offen: Die Anfrage ist da, aber noch niemand hat sich gemeldet.
  • In Bearbeitung: Jemand ist dran, hat angerufen oder ein Angebot geschickt.
  • Gewonnen: Das Auto ist verkauft oder angekauft.
  • Verloren: Der Kunde hat abgesagt oder sich nicht mehr gemeldet.

Das geht zur Not auch mit einer Tabelle. Entscheidend ist, dass alle im Team in dieselbe Liste schauen und klar ist, wer für welche Anfrage zuständig ist.

Schnell antworten, aber richtig

Wer ein Auto sucht, fragt selten nur bei einem Händler an. Wer sich zuerst meldet, hat deshalb oft die besseren Karten. Versuch, jede Anfrage noch am selben Tag zu beantworten, auch wenn es nur ein kurzer Rückruf ist. Ein Blick auf die Spalte „Offen“ am Morgen und am Nachmittag reicht dafür meistens schon.

Gleichzeitig musst du nicht jeder Anfrage hinterherlaufen. 17 der 22 Händler in unserer Umfrage nennen fehlende Kaufabsicht als Hauptgrund für Anfragen, die zu nichts führen. Ein paar gezielte Fragen im Formular helfen, ernsthafte Interessenten früh zu erkennen: Wann soll das Auto gekauft werden? Ist eine Finanzierung oder eine Inzahlungnahme geplant? Unter welcher Nummer ist der Kunde erreichbar?

Was du am Monatsende auswerten solltest

Wenn jede Anfrage einen Status hat, beantwortet sich die zweite Frage vom Anfang fast von selbst. Schau dir am Monatsende vier Dinge an:

  • Wie viele Anfragen sind reingekommen, und über welchen Kanal?
  • Wie viele davon wurden am selben Tag beantwortet?
  • Wie viele hast du gewonnen?
  • Welche Fahrzeuge bekommen die meisten Anfragen?

Daraus siehst du zum Beispiel, was deine Website dir wirklich bringt, und welche Autos du beim nächsten Einkauf eher wieder auf den Hof holen solltest.

So hilft dir Autegro dabei

Mit Autegro landet jede Anfrage von deiner Website sofort an einem Ort, zusammen mit dem Fahrzeug, um das es geht. Das gilt auch für Anfragen aus deinem Ankauf-Formular. Du schiebst sie von Offen über In Bearbeitung bis Gewonnen und siehst sofort, wer noch auf eine Antwort wartet. Am Monatsende weißt du dann genau, was deine Website gebracht hat. Alle Details findest du auf der Seite Anfragen und Kunden.

Und jetzt würde mich interessieren: Wie viele Anfragen waren es bei dir letzten Monat?